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Der TuS Feuchtwangen gehört zu den ältesten Tennisvereinen Bayerns

Im Jahr 2023 feiern wir 125 Jahre Tennis in Feuchtwangen

 

Vereinschronik der Feuchtwanger Tennisabteilung

Tennis hat in der Vereinsgeschichte des TuS 1861 Feuchtwangen eine lange Tradition. Auf Grund zweier zeitgeschichtlicher Dokumente lässt sich belegen, dass man in Feuchtwangen bereits im Jahre 1898 Tennis spielte, zu  einer Zeit, in der es in Bayern nur wenige Tennissportler und Vereine gab. Gespielt wurde damals auf der "Kohlplatte“ (Bild 1), einer Wiese vor den Toren von Feuchtwangen. Rackets und Bälle beschaffte der spätere bayerische Senatspräsident Julius Scheidemantel (im Bild 2 zweiter von rechts, stehend), der Tennis in England spielen und lieben lernte und somit nach Feuchtwangen brachte.

 

      

Gespielt wurde auf der „Kohlplatte“, einer Wiese nahe der

heutigen „Weiherlache“. 

 Gruppenbild vom "1. Tennisclub Feuchtwangen" aus dem Jahr 1898

in damals üblicher Spielkleidung und Tennisausrüstung.

 

Im Bayerischen Grenzboten vom  24.Sept.1901 findet  man den Hinweis, dass  jetzt im Turngarten  (neben der gerade erbauten Vereinsturnhalle) auf Rasen auch „Lawn-Tennis“ gespielt werden kann. In den zwanziger Jahren gab es  -Berichten zufolge-  sogar erste Tennisturniere für Damen und Herren. In dieser Zeit pflegte man ebenfalls freundschaftliche Beziehungen zu benachbarten Tennisvereinen, besonders aus dem württembergischen Raum. Nach dem zweiten Weltkrieg genehmigte die amerikanische Militärregierung 1946 die Fortführung des bereits vor dem Krieg betriebenen Tennissports im Turngarten des TuS Feuchtwangen. Allerdings musste der in den letzten Kriegstagen als Notlazarett und Arbeiter-Sammellager zweckentfremdete und von schweren Lastwagen arg umgepflügte Tennisplatz an der Turnhalle mit großem Aufwand wieder hergerichtet werden, wobei erstmals einheimische Ziegelasche verwendet wurde. Im Juli 1947 fand dann das 1. Tennisturnier nach dem Krieg statt . Mit den Feuchtwanger Damen Büchner, Schmidt und Pröbstl und den Herren Hausmann, Seidel, Schorr und Hiemeyer gab es gegen die ebenfalls wieder im Aufbau befindliche Tennisabteilung vom TSV Dinkelsbühl nach spannenden Begegnungen ein leistungsgerechtes 5:5 Unentschieden.

Die vielseitige Benutzung  dieses Tennisplatzes auch durch Turner, Leichtathleten und Faustballer war für die Tennisspieler in der Folgezeit nicht  mehr akzeptabel, so dass man in den Jahren 1956 und 1957 zwei  Plätze im Randbereich des Stadtgebietes „an der Crailsheimer Straße“ errichtete. Am 29. September 1956 erfolgte der erste Spatenstich und am 30. Juni 1957 wurde die neue Anlage unter Beteiligung vieler Ehrengäste feierlich eingeweiht. Auf sportlicher Ebene fand zunächst ein Schaukampf von zwei bayerischen Ranglistenspielern statt, die Tennis vom "Feinsten" boten. Anschließend wurde gegen die seit längerer Zeit freundschaftlich verbundenen Crailsheimer ein Einweihungsturnier ausgetragen, das mit 17:0 !! verloren ging.

 

Am 29. September 1956 erfolgte der erste Spatenstich an der Crailsheimer Straße

In den Jahren von 1947 bis 1956 wurden insgesamt 23 verschiedene Grundstücksverhandlungen geführt

 

Am 30. Juni 1957 wurde die Anlage mit zwei Spielfeldern feierlich eingeweiht

1. Vorsitzender Heinz Seidel hatte bei seiner Rede hervorgehoben:

"Es waren viel Mut und Entschlossenheit, hoher Idealismus, Verantwortungsfreudigkeit

und Opferwilligkeit und beseelter Kameradschaftsgeist einer Sportgemeinschaft

die Grundlagen für das Gelingen einer beispielhaften Leistung! "Schließlich wurden

weit über 2000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet "

 

         

Alexander Schediwy (vorne) im Doppel mit Gerhard Riedel.
Richard Niess (links) spielte das Doppel mit Walter Engelhardt.

         

Aufschlag Alexander Schediwy  (hinten). Am Netz Gerhard Riedel.
  Die Tennisanlage an der Crailsheimer Straße im Jahr 1967

 

Jugendtraining 1967 auf der Anlage an der Crailsheimer Straße

Große Begeisterung herrscht beim Training mit Spitzenspielerin Erna Hezel

 

Ein auslaufender Pachtvertrag und steigende Mitgliederzahlen veranlassten die Tennisabteilung unter Führung von Walter Engelhardt dann im Jahre 1977 zu einer zukunftsweisenden Entscheidung: Die erneute Verlegung der Tennisplätze in die Nähe der TuS-Sportanlagen. In den Jahren 1978/79 entstanden zunächst fünf neue Tennisfelder, 1980/81 eine Zweifeld-Tennishalle mit Clubräumen und 1986/87 zwei weitere Tennisplätze in Form von tiefergelegten „Centercourts“, die den Gesamteindruck dieser auch gärtnerisch schön gestalteten Anlage abrunden.

 

1978/1979: Verlegung der Tennisanlage von der Crailsheimer Straße

zum Sportplatzgelände des TuS Feuchtwangen

 

                

                Bilder vom Gelände der neuen Tennisanlage des TuS Feuchtwangen.

                 

Die Einebnung der Erde erfolgte per Hand.

V.l.. 1.Vorsitzender Walter Engelhardt, Stellvertreter

Günther Wagner und  Architektin Erna Hezel.

Eine Ballwand zum Üben wurde errichtet.

 

Das Arbeitskommando ist angetreten !

 

          

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Der Kasten Bier ist bereits da, aber wo bleibt die Brotzeit !

               

    

               

 

             

  Prosit: Die Tennisplätze werden erstmals bespielt  
Gerhard Wirth kommt auf den neuen Plätzen super zurecht

 

1980/1981: Bau der Tennishalle mit zwei Spielfeldern

           

 

          

 

Bericht in der FLZ vom 18. Oktober 1981

 

Einweihungsfeier der Tennishalle

Bericht in der FLZ vom 20. Juli 1982

 

Erweiterung der Tennisanlage um zwei Centercourt-Plätze 1986/1987

    

Oktober 1986: Der Erdaushub für die beiden Centercourts ist vollzogen

 

          

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März 1987: Großer Arbeitseinsatz der Mitglieder zur Fertigstellung der beiden neuen Plätze.

 

         

Architektin und Spitzenspielerin Erna Hezel gibt Regieanweisungen,

die prompt ausgeführt werden.

Hans-Hermann Köhne (links) und Gerhard Mannert arbeiten

bis zur völligen Erschöpfung.

 

Der Gärnter war diesmal der Richard Fendt

 

Einweihung der zwei Centercourt-Plätze am 24. Oktober 1987

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Der Spielmannszug Feuchtwangen eröffnet den Festakt

zur Einweihung der beiden Centercourts

 

           

Ein Fallschirmspringer ist schon gelandet (Bildmitte).

Der zweite Fallschirmspringer überbringt eine „göttliche“ Botschaft:

  "Die Chronik der Tennisabteilung in Kurzfassung" 

 

TuS-Vorsitzender Franz Schäfer begrüßt die Ehrengäste, Mitglieder

und Freunde der Feuchtwanger Tennisabteilung

 

Bericht in der Fränkischen Landeszeitung am 26. Oktober

 

 

Vom 11. bis 13. Sept. 98  wurde das 100-jährige Bestehen

der Tennisabteilung gebührend gefeiert   

        

Den Auftakt bildete dabei der Festakt mit geladenen Ehrengästen in der Feuchtwanger Schranne

 

          

Abteilungsleiter Hans Gulden bei seiner

Festrede. 

Bürgermeister Wolf-Rüdiger Eckhardt würdigte die Verdienste

der TuS-Tennisabteilung.

Glückwünsche an die Tennisabteilung

vom stellvertretenden Landrat Dr. Eichler.

 

E h r u n g e n

Kreissportwart West Ernst Hohlheimer aus Burgoberbach überbrachte als Vertreter des Tennisbezirks die Grüße des Bezirksvorsitzenden  und Vizepräsidenten des Bayerischen Tennisbundes Dr. Peter von Pierer und über- reichte Abteilungsleiter Hans Gulden die Ehrenurkunde und ein Bildgeschenk des Bayerischen Tennisverbandes zum 100. Jubiläum. Mit der Ehrennadel des Bezirks Mittelfranken wurden Karl Häberlein, Dr. Robert Lotter und Josef Stumpf ausgezeichnet. Helmut Peschke erhielt für seine Verdienste um den Verein als Sportwart und langjähriger Jugendleiter die silberne Ehrennadel des BTV. 

 

            

Kreissportwart Ernst Hohlheimer (links) überreicht dem Tennis-Abteilungsleiter

Hans Gulden die Ehrenurkunde des Bayerischen Tennisverbandes. Daneben

Josef Stumpf (Sportwart), Helmut Peschke, (Jugendsportwart), Dr. Robert Lotter

(2. Vorsitzender) und Karl Häberlein (Kassier). 

Kreissportwart Ernst Hohlheimer (Bildmitte) mit dem langjährigen 1. Vorsitzenden der TuS-Tennisabteilung Walter Engelhardt (rechts), auf dessen Mut und Engagement die Errichtung der neuen Tennisplätze und der Bau der Zweifach-Tennishalle zurückzuführen ist. Links im Bild Günther Wagner, der als sein Nachfolger die Tennisabteilung weiter entwickelte. 

 

        

Hans Gulden ehrt verdiente Mitglieder der Feuchtwanger Tennisabteilung: 

V.l.n.r.: Hardl Wirth, Irmgard Neumeister, Betty Schorr, Günther Wagner,

Gerhard Riedel und Herbert Axmann.

Günther Wagner erhält für sein langjähriges Engagement als

1. Vorsitzender der TuS-Tennisabteilung ein besonderes Dankeschön.

 

Aus dem Fotoalbum:100 Jahre Tennis in Feuchtwangen

 

    

 

   

 

   

    

 

Im Jubiläumsjahr 1998 zählte die Tennisabteilung 430 Mitglieder und war mit 14 Mannschaften (5 Jugend- und 9 Erwachsenenmannschaften) an den Medenspielen des Bayerischen Tennisverbands beteiligt. Besonderes Augenmerk legt man im Verein auf die Jugendarbeit, in die derzeit fast 100 Jugendliche in Trainingsgruppen eingebunden sind, so dass man vom allgemeinen Trend rückläufiger Mitgliederzahlen bei jugendlichen Tennisspielern in Feuchtwangen wenig spürt.

 

Helmut Peschke

 

Tennis-Vereinsmeister von 1947 bis 1998

 

    H E R R E N -  E i n z e l   D A M E N -  E i n z e l
       Vereinsmeister      Gegner   Vereinsmeisterin     Gegnerin
 
           
1947
  Kurt Hausmann nicht bekannt   Olga Büchner nicht bekannt
1948
  Kurt Hausmann nicht bekannt   keine Meisterschaft nicht bekannt
1949
  keine Meisterschaft nicht bekannt   keine Meisterschaft nicht bekannt
1950
  Gustl Hiemeyer nicht bekannt   Olga Büchner nicht bekannt
1951
  Heinz Seidel nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1952
  Gustl Hiemeyer nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1953
  Walter Nonnenmacher nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1954
  Gustl Hiemeyer nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1955
  Walter Nonnenmacher nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1956
  Walter Nonnenmacher nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1957
  Walter Nonnenmacher nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1958
  Erni Pröbstl jun. nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1959
  Walter Nonnenmacher nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1960
  keine Meisterschaft nicht bekannt   keine Meisterschaft nicht bekannt
1961
  Karl Niess nicht bekannt   Irmi Neumeister nicht bekannt
1962
  Frieder Nonnenmacher nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1963
  Walter Nonnenmacher nicht bekannt   Anni Pröbstl nicht bekannt
1964
  Günther Wagner Gerhard Riedel   Anni Pröbstl nicht bekannt
1965
  Günther Wagner Gerhard Riedel   Anni Pröbstl nicht bekannt
1966
  Gerhard Riedel Günther Wagner   Anni Pröbstl Erna Hezel
1967
  Gerhard Riedel Willi Maier   Anni Pröbstl Erna Hezel
1968
  Gerhard Riedel Helmut Peschke   Erna Hezel Rosemarie Karg
1969
  Gerhard Riedel Helmut Peschke   Rosemarie Karg Ute Maier
1970
  Gerhard Riedel Helmut Peschke   Erna Hezel Ute Maier
1971
  Gerhard Riedel Günther Wagner   Erna Hezel Anni Pröbstl
1972
  Gerhard Riedel Helmut Peschke   Erna Hezel Ute Maier
1973
  Helmut Peschke Gerhard Riedel   Erna Hezel Ute Maier
1974
  Helmut Peschke Gerhard Riedel   Erna Hezel Rosemarie Karg
1975
  Helmut Peschke Gerhard Riedel   Erna Hezel Ute Maier
1976
  Helmut Peschke Gerhard Riedel   Erna Hezel Ute Maier
1977
  Günther Wagner Manfred Spitzmüller   Erna Hezel Ute Maier
1978
  Helmut Peschke Uwe Hoppe   Ute Maier Rosemarie Karg
1979
  Gerhard Riedel Manfred Spitzmüller   Ute Maier Rosemarie Karg
1980
  Helmut Peschke Gerhard Riedel   Rosemarie Karg Ute Maier
1981
  Helmut Peschke Gerhard Riedel   Ute Maier Rosemarie Karg
1982
  Helmut Peschke Manfred Spitzmüller   Ute Maier Rosemarie Karg
1983
  Helmut Peschke Uwe Hoppe   Ute Maier Rosemarie Karg
1984
  Manfred Spitzmüller Gerhard Riedel   Ute Maier Rosemarie Karg
1985
  Helmut Peschke Hans-Hermann Köhne   Ute Maier Eva Köhne
1986
  Helmut Peschke Gerhard Riedel   Eva Köhne Ute Maier
1987
  Peter Riederer Gerhard Riedel   Ute Maier Eva Köhne
1988
  Helmut Peschke Peter Riederer   Ute Maier Lore Zierl
1989
  Rainer Treu Peter Riederer   Helga Maier Ute Maier
1990
  Peter Riederer Rainer Treu   keine Meisterschaft  
1991
  Jörg Dillmann Richard Fendt   Simone Weber Karin Treu
1992
  Frank Pötzl Jens Rister   keine Meisterschaft  
1993
  Jens Rister Jörg Dillmann   keine Meisterschaft  
1994
  Frank Pötzl Jens Rister   keine Meisterschaft  
1995
  Frank Pötzl Ulrich Peschke   keine Meisterschaft  
1996
  Ulrich Peschke Frank Pötzl   keine Meisterschaft  
1997
  Ulrich Peschke Florian Krommer   keine Meisterschaft  
1998
  Markus Pflanz Marco Leigart   keine Meisterschaft  

 

       
  JUNGSENIOREN-Einzel   JUNGSENIORINNEN-Einzel
       
Vereinsmeister Gegner   Vereinsmeisterin Gegnerin
         
1989
Helmut Peschke Dr.Wolfgang Kelm   Renate Stramm Inge Peschke
1990
Helmut Peschke Dr.Wolfgang Kelm   Inge Peschke Lis Denke
1991
Helmut Peschke Rainer Treu   Inge Peschke Paula Häberlein
1992
Rainer Treu Helmut Peschke   Doris Rösler Inge Peschke
1993
Rainer Treu Helmut Peschke   Inge Peschke Martha Siegl
1994
Helmut Peschke Rainer Treu   Inge Peschke Martha Siegl
1995
Konrad Pflanz Rainer Treu   Inge Peschke Martha Siegl
1996
Rainer Treu Rainer Treu   Inge Peschke Martha Siegl
1997
Konrad Pflanz Rainer Treu   keine Meisterschaft  
1998
siehe SENIOREN 45     Inge Peschke Martha Siegl

 

       
SENIOREN 45- Einzel   SENIOREN 55 - Einzel
       
Vereinsmeister Gegner   Vereinsmeister Gegner
         
1989
Herbert Friedrich ohne Spiel   keine Meisterschaft  
1990
Josef Stumpf Manfred Rösler   keine Meisterschaft  
1991
Josef Stumpf Klaus Dillmann   keine Meisterschaft  
1992
Gerhard Riedel Günther Müller   keine Meisterschaft  
1993
Manfred Spitzmüller Josef Stumpf   keine Meisterschaft  
1994
Manfred Spitzmüller Werner Schowe   keine Meisterschaft  
1995
Helmut Peschke Josef Stumpf   keine Meisterschaft  
1996
Helmut Peschke Richard Fendt   Hermann Grimm Peter Seifert
1997
Helmut Peschke Richard Fendt   Hermann Grimm Willi Jüdt
1998
Konrad Pflanz Dr.Wolfgang Kelm   Josef Stumpf Gerhard Mannert